Herbsttagundnachtgleiche, Herbstfest, Mabon (kelt.)
Am Tag der Tagundnachtgleiche wird das zweite Erntefest begangen, gefeiert wird nun auch die Ernte von Früchten und Trauben. Der Dank für die Gaben der Natur, mit denen ein Altar reich geschmückt wird, steht im Mittelpunkt dieses Festes.
Alter germanischer Brauch ist es, die letzte Korngarbe stehen zu lassen, als ein Opfer für das Pferd Wodans oder des Wilden Jägers. Dahinter steht die Vorstellung, die Natur nicht restlos ihrer Gaben berauben zu dürfen, um ihre Wachstumskraft im nächsten Frühjahr wiedererwecken zu können.
Von nun sind die Nächte wieder länger als die Tage, die Zeit innerer Einkehr beginnt.
