Andreasnacht
Die Nacht zum 30. November markiert das Ende des Kirchenjahres. Sie ist eine sogenannte Losnacht, dh dem Volksglauben zufolge kann man in dieser Nacht in die Zukunft schauen. Viele Bräuche ranken sich um die Weissagung des zukünftigen Ehepartners.
In den Karpaten versammelt in der Andreasnacht der Vulva Lupilor (Herr der Wölfe) ein Wolfsrudel um sich. Hält Rat, und bespricht das kommende Jahr.
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Andreas, Fischer aus Kapharnaum, und sein Bruder Petrus gelten als Erstberufene Apostel. Ihnen sagte Christus zu, sie zu Menschenfischern zu machen. Während seiner Missionsreisen erlitt Andreas im griechischen Patras an einem X-förmigen Kreuz 60 oder 62 das Martyrium.Der Apostel ist Schutzpatron Schottlands, Rußlands, Spaniens, Griechenlands, Siziliens, Niederösterreichs und des ehemaligen Burgund. Stadtpatron ist er in Neapel, Amalfi, Ravenna, Mailand, Nola und Brescia, Mantua, Manila, Brügge, Bordeaux und Patras.
Im schottischen Wappen und im britischen Union Jack ist das Andreas-Kreuz. Andreas ist Beschützer der Fischer, Seilmacher, Wasserträger, Metzger und alten Jungfern.
Er wird angerufen bei Halsweh, Heirat, Krieg, Gicht und Kinderlosigkeit.
Am einfachsten findet man Andreaskreuze in der Landschaft immer an Straßen vor Bahnübergängen.


